Präsenz und Stille 1 - Wahrnehmung aus der Stille

Dies ist eine Fort- und Weiterbildung für Kinesiologinnen und Kinesiologen, Körpertherapeuten/innen sowie alle anderen Menschen, die an sich selbst und persönlichem Entwicklungsprozess interessiert sind.

Wir lernen zu vertrauen und schaffen dadurch Raum und Möglichkeit, gehört zu werden. Der Verstand bleibt ohne Beurteilungen und Anhaftungen, und so erleben und spüren wir, wie es sich anfühlt, wenn das innewohnende Schöpferische sich ungestört in uns und durch uns ausdrücken kann. In Stille und Präsenz machen wir uns das größtmögliche Geschenk.

Durch Stille, in Präsenz sind wir in Berührung mit unserer Geschichte und mit dem, wie wir gedacht sind. Beides verkörpern wir und so ist unsere alleinige Aufgabe, in absichtsloser Achtsamkeit zu hören. Sind die Bedingungen gegeben, dass nichts beurteilt und an nichts festgehalten wird, bedeutet „gehört-werden“ geheilt werden. Je tiefer das Hören, umso tiefer die Heilung.

Voraussetzung ist Erfahrung im Prozess mit sich selbst und der Wille, diesen auch in der Gruppe weiter zu vertiefen. Wir vertrauen, sind still und präsent und bewegen uns deswegen ständig in Unsicherheiten. Ohne Unsicherheiten, ohne das Zulassen von Neuem und Vergessenem, kann es kein Wachstum und keine Freiheit geben. Kontrolle soll uns schützen, begrenzt jedoch auch und nimmt Lebensqualität.

Im Kurs, in der gemeinsamen Arbeit werden Rahmenbedingungen geschaffen, in denen wir loslassen können, was wir als Reaktion auf überfordernde und vor allem unverarbeitete Lebenserfahrungenfesthalten. Wir gehen ein Stück Weg gemeinsam zu dem, was wir wirklich sind: Ein reiner Ausdruck des Schöpferischen – heil, ganz, frei.

Morgens und nachmittags beginnen wir mit einer gemeinsamen Meditation. Es gibt zwei Behandlungen pro Tag und viel Zeit für den Austausch der erlebten Arbeit. Auch für Fragen, Persönliches, Pausen und Entspannen gibt es viel Raum. So entwickelt sich der Kurs aus sich selbst heraus, aus dem, was jede einzelne Teilnehmerin und jeder einzelne Teilnehmer mitbringt und auch aus dem, was während der gemeinsamen Zeit berührt wird. Es gibt weder ein festes Programm, dem wir zu folgen haben noch ein Ergebnis, welches es zu erreichen gilt. Da nichts erwartet wird und nichts festgelegt ist, wird alles möglich. Es entwickelt sich eine verkörperte Erkenntnis, dass in dem Einen alles enthalten ist und das alles Eins ist.

Kursinhalte

  • Sitzen in Stille
  • Die aktionslose Aktion – absichtslose Achtsamkeit
  • Vertrauen als verkörperter und gefühlter Sinn
  • Die Kraft der Stille
  • Intensiver persönlicher sowie gemeinschaftlicher Prozess (inkl. täglicher Arbeit an Liegen)
  • Zulassen von Unsicherheiten
  • In Berührung sein: Wer bin ich, wie bin ich, was bin ich? (Dies beinhaltet auch die Möglichkeit, in Präsenz, im Hier und Jetzt, in Kontakt mit vergangenen, z.T. vergessenen Traumata zu kommen ohne retraumatisiert zu werden)
  • Schrittweises Loslassen hemmender bzw. trennender Strategien
  • Umwandlung persönlicher Schwierigkeiten, Ungleichgewichte oder Traumata in Stabilität, Ruhe, Stärke
  • Das Herz der Stille – Präsenz; Auflösen von Subjekt-Objekt-Beziehungen

Voraussetzungen: keine

Kursliste

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